Bearbeitet von: Viewmate All Glass Railing
Ja, Lamellentüren – diese klassischen Türen mit horizontalen Lamellen – sind nach wie vor absolut im Trend, aber sie haben eine bedeutende Designaufwertung erfahren.
Wenn Sie bei dem Begriff „Lamellentüren“ an billige, staubige, schlichte weiße Falttüren aus den 1970er- oder 1980er-Jahren denken, sind Sie nicht allein. Innenarchitekten haben sie jedoch völlig neu interpretiert. Heute sind sie als hochwertiges Architekturelement, das klassische Handwerkskunst und modernes Design harmonisch vereint, sehr begehrt.
2. Übergroße „Plantagen“-Lamellen
Ältere Lamellentüren bestanden aus sehr kleinen, eng beieinander liegenden Lamellen, die unordentlich wirkten und extrem schwer zu reinigen waren. Moderne Varianten verwenden oft Lamellen im Plantagenstil mit deutlich breiteren und dickeren Lamellen. Dadurch entsteht eine klarere, minimalistischere Silhouette mit stärkeren horizontalen Linien, die architektonisch und nicht altmodisch wirkt.
Das praktische Geheimnis: Warum sie niemals wirklich sterben
Abgesehen von der Ästhetik erfreuen sich Lamellentüren nach wie vor großer Beliebtheit, weil sie ein wichtiges funktionales Problem lösen, das massive Türen nicht lösen können: die Luftzirkulation.
Da die Luft auch bei geschlossener Tür durch die Lamellen zirkulieren kann, gelten sie als unbestrittener Goldstandard für die Belüftung geschlossener Räume. Sie werden häufig eingesetzt für:
-Waschküchen: Wärme und Feuchtigkeit aus den Wäschetrocknern entweichen lassen.
-Vorratskammern und Garderoben: Kühle Lagerung von Lebensmitteln und Vermeidung von muffigen Gerüchen an feuchten Jacken oder Schuhen.
-Begehbare Kleiderschränke: Durch die Luftzirkulation um die Kleidung bleiben diese frisch.




